Sachsen rechts unten. Ein Blick auf die Verflechtung rechter Strukturen

Broschüre "Sachsen rechts unten"

18. Juni, 19 Uhr, Alte Feuerwache Loschwitz
Fidelio-F.-Finke-Straße 4, 01326 Dresden

Sie präsentieren sich als bürgerlich, heimatverbunden, kämpferisch, Stimme der „kleinen Leute“ und auch immer als Alternative zu den etablierten, demokratischen Institutionen und Akteur*innen, die aus ihrer Sicht „gegen die Interessen des eigenen Volkes“ handeln. Das Spektrum rechter Gruppierungen, kleinerer und größerer Parteien, Organisationen, Vereine und Initiativen bis hin zu organisierten Neonazis ist mittlerweile stark ausdifferenziert – und dennoch durch eine gemeinsame völkische Grundidee verbunden und gut vernetzt. In unserer Veranstaltung wird Danilo Starosta vom Kulturbüro Sachsen einen Einblick in die weitreichenden Beziehungsgeflechte, die ideologische Schnittmenge und die gemeinsamen Ziele rechter Akteur*innen in Sachsen geben. Auch die Strategien, mit denen sie Menschen aus breiten Schichten der Bevölkerung für sich gewinnen möchten (und dies – wie nicht zuletzt die Wahlerfolge der AfD zeigen – auch tun), werden beleuchtet. Basis für den Vortrag bilden Analysen und Rechercheergebnisse, die in der Dokumentation ‚Sachsen rechts unten 2019‘ zusammengefasst wurden.
In der anschließenden Gesprächsrunde möchten wir der Frage nachgehen, welche Folgen das Erstarken der Neuen Rechten und der Machtgewinn der AfD in den Parlamenten für bestimmte gesellschaftliche Gruppen und die Gesellschaft insgesamt hat und was diesen Entwicklungen wirkungsvoll entgegen gesetzt werden kann.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚EinSicht – Abbau von Grund- und Menschenrechten ist keine Alternative‘ des Ausländerrates Dresden e.V. statt. Sie wird durch die Stiftung :do gefördert.

Stiftung :do

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.